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In welche Richtung?

Akademiker geltend landläufig als Langweiler und Weißkittel – dass dem nicht so ist, will ich Euch jetzt mal mit meinen eigenen Erlebnissen beweisen. Begonnen hat das alles ja schon, als ich noch nicht mal in der Schule war. Ich wollte schon immer Akademiker werden – warum? Vielleicht war der Name so geheimnisvoll! Dann, in der Schule wurde ich damit konfrontiert, dass ich sehr gute Noten haben müsste, um eine der Akademikerlaufbahnen einschlagen zu können. Da wurde mir zum ersten Mal klar, dass Akademiker kein eigentlicher Beruf sondern mehr ein Überbegriff sein musste. Spannend blieb das trotzdem – also möglichst gut sein, bei all den Dingen, die Noten bringen und versuchen, selbst etwas davon zu haben – auch für später. Das Abitur rückt näher und damit die entscheidende Frage, in welche Richtung es gehen soll. Werbung hatte mir immer schon gefallen, sie war knallig bunt und es gab meist Schnäppchen darin zu entdecken – und außerdem – alles war so klar und einfach. Also etwas mit Werbung. Marketing hieß das zugehörige Fremdwort. Darunter verstand ich zwar nicht so viel - die Lehrermeinung dagegen zunächst war, unter anderem, Waren und Dienstleistungen auf dem Markt wirksam einsetzen. Das sollte spannend sein? Später kamen dann Befriedigung bekannter Bedürfnisse und Erwartungen der Kunden hinzu. Modern umfasst Marketing auch die Beschaffung, Produktion und alles drum herum. Natürlich war ich von diesen theoretischen  Definitionen enttäuscht. Aber die Erkenntnis von Goethe, dass alle Theorie grau und grün das eigentliche Leben sei, ließ mich hoffen. Ein erstes Praktikum in den Ferien bei einer sogenannten Marketingagentur brachte vorsichtige Hoffnung, dass es doch interessant werden könnte mit dem von mir geplanten Jobs Akademiker.

9.11.11 09:27

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